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Robert Ley



Robert Ley (* 15.2.1890 in Niederbreidenbach/Rheinland, + 25.10.1945 Nürnberg)

Der promovierte Chemiker Robert Ley gerät im Ersten Weltkrieg für drei Jahre in französische Kriegsgefangenschaft. Schon 1923 tritt er der NSDAP bei, zwei Jahre später wird er „Gauleiter“ des „Gaus Rheinland Süd“, später des „Gaus Köln-Aachen“. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme leitet er im Frühjahr 1933 an der Spitze des „Aktionskomitees zum Schutz der deutschen Arbeit“ die Zerschlagung der Gewerkschaften und wird Chef der „Deutschen Arbeitsfront“ (DAF) und ein Jahr später auch „Reichsorganisationsleiter“ der NSDAP. Er setzt sich vor allem für die Auslese von NSDAP-Nachwuchsführungskräften ein. Im Zweiten Weltkrieg verliert er an innerparteilichem Einfluss. Bevor er vom Internationalen Militärgerichtshof juristisch zur Verantwortung gezogen werden kann, erhängt sich Ley im Nürnberger Gefängnis.

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