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Sportjugend © izrg

Jeder und jede dritte Jugendliche nutzt in der Gegenwart das Angebot des "Landessportvereins Schleswig-Holstein e.V." als Vereinigung der Turn- und Sportvereine in Schleswig-Holstein. Die Jugend der Mitgliedsorganisation ist auf Landesebene in der Organisation "Sportjugend Schleswig-Holstein" (SJSH) zusammengeschlossen. Diese organisiert sich selbständig und verfügt eigenverantwortlich über ihre finanziellen Mittel. Innerhalb der Satzung des "Landessportverbandes" hat die SJSH ihre eigene Jugendordnung, die als Grundlage der Sportjugendarbeit dient.

Die Vereine und Verbände der SJSH bieten eine außerschulische Jugendbildung, die auf der sportlichen Betätigung in einer Gemeinschaft basiert. Die gesamte Sportjugendarbeit baut ihre sportlichen und sozialen Ziele auf folgenden Grundsätzen auf: Sie bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung und tritt für Mitbestimmung und Mitverantwortung der Jugend ein. Sie wahrt parteipolitische Neutralität, zeigt sich gegenüber Religionen und Weltanschauungen offen und achtet die Menschenrechte. Beispielhaft führt die "Sportjugend Schleswig-Holstein" bereits in den 1970er Jahren Projekte durch, die ausländischen Kindern bei der Integration in die Gesellschaft helfen sollen.

Mit dem Modell "Integration von Kindern und Jugendlichen ausländischer Arbeitnehmer in die Sportvereine" unternimmt man den Versuch, die soziale Situation der Familien von ausländischen Arbeitnehmern zu verbessern. Es wird Rücksprache mit verschiedenen Kieler Vereinen gehalten und der Vorstand der "FT Vorwärts" möchte dieses Modell ausprobieren: Wöchentlich erhält eine bereits bestehende Kindergruppe (die Projektgruppe ausländischer Arbeitnehmer Ali Baba e.V.) ein großes Sport und Spielangebot. Ab Ende 1978 finden jeden Donnerstagnachmittag in der Turnhalle der Schule am Rondeel Sondersportstunden für ausländische Kinder statt. Das Angebot ist offen angelegt, die Zugehörigkeit zum Verein oder eine regelmäßige Teilnahme sind nicht wesentlich, um mitzumachen. Kinderfeste und Wettkämpfe gehören zum Programm, ebenso findet eine gemeinsame einwöchige Ferienfahrt nach Dänemark von deutschen und ausländischen Kindern und Vereinsmitgliedern statt. Bereits nach einjähriger "Anlaufphase" kann das Projekt eine positive Bilanz ziehen: Die ausländischen Kinder nutzen das Sportangebot immer öfter und regelmäßiger, da viele Freundschaften zwischen den Kindern entstanden sind.

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