v i m u . i n f o
Dansk version

Die Hinterlandpatrouille © sdu

Es stimmt schon, dass die Grenzkontrollen abgeschafft worden sind, doch es wird noch immer entlang der Grenze kontrolliert. Die Polizei in ganz Europa hat immer ihre Augen offen und achtet darauf, dass niemand unerlaubt die Grenze überschreitet.

In Dänemark gibt es seit 1997 die sogenannte "Hinterlandpatrouille", die verhindern soll, dass illegale Einwanderer und Flüchtlinge nach Dänemark kommen. Es ist eine Bedingung der Oppositionsparteien - Fremskridtspartiet und Dansk Folksparti - dass eine effektive Hinterlandpatrouille eingeführt wird, wenn die deutsch-dänische Grenze geöffnet wird. Ansonsten erwarten diese Parteien, dass Flüchtlinge und Einwanderer in großer Anzahl nach Dänemark kommen werden.

Es wird eine gemeinschaftliche Polizeipatrouille eingerichtet, die ca. 150 Mann umfasst und die Grenze kontrolliert. Gleichzeitig werden Kameras und andere Überwachungsausrüstungen gekauft, die man entlang der Grenze aufstellt und die Zusammenarbeit mit der deutschen Grenzpolizei wird ausgebaut. Auch pflegt man die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung, die nach Grenzübergängern Ausschau halten soll. Eine Zusammenarbeit, die oft von Karikaturisten und Komikern aufs Korn genommen wird.

Die Polizei im Hinterland soll natürlich auch andere Formen der grenzüberschreitenden Kriminalität bearbeiten. Dies bedeutet unter anderem den Kokainschmuggel. Doch auch die normalen Grenzhändler sollen sich nicht in Sicherheit wähnen, auch wenn sie etwas weiter oben in Jütland angesiedelt sind. Die Polizei kontrolliert ständig, ob man nicht zuviel gekauft hat oder ob das Auto überladen ist.

Um diese Inhalte anzusehen, wird der Flashplayer 9 bentigt. Zum Download
case storyFallbeispiele
photosAbbildungen

lexiconLexikon