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Das "Hebbelmuseum" © izrg

Die Alte Kirchspielvogtei in Wesselburen - 1736 erbaut - beherbergt das "Hebbelmuseum". Der Schriftsteller Friedrich Hebbel lebte sieben Jahre in diesem Gebäude. 1949 kaufte die Stadt Wesselburen das Gebäude und eröffnete im Jahr 1952 das Museum.

In zehn Räumen gibt die Dauerausstellung Auskunft über das Leben und Werk Friedrich Hebbels. Während das "Wesselburener Zimmer" und das nachgestellte Geburtszimmer Kindheit und Jugend des Schriftstellers zu vergegenwärtigen suchen, können Besucher auch den Schlafplatz Hebbels - einen Alkoven unter der Bodentreppe - betrachten, den sich Hebbel mit dem Kutscher teilen musste. In der Schreiberstube entstanden erste Gedichte des Schriftstellers. Zwei weitere Räume dokumentieren Hebbels Jahre in Hamburg und auf Reisen, in deren Zeit berühmte Dramen wie "Judith" oder das Trauerspiel "Maria Magdalena" entstanden sind. Das "Wiener Zimmer" gibt Aufschluss über die vielfältigen Kontakte, die das Ehepaar Hebbel von Wien aus pflegte. Das "Wiener Wohnzimmer" mit wertvollen Möbeln, Gemälden und Gebrauchsgegenständen aus der Wohnung in Wien und aus dem Sommerhaus in Gmunden am Traunsee vermittelt einen Eindruck vom Wohlstand der Familie. Als "Schatzkammer" des Museums gilt das Handschriften-Zimmer, in dem eine Auswahl an Original-Handschriften einen Einblick in die Korrespondenz Hebbels mit vielen Zeitgenossen gibt.

Das Museum hat sich im Laufe der Zeit nicht nur zu einer viel besuchten Ausstellungsstätte entwickelt, sondern zu einem Anlaufpunkt für alle Hebbel-Interessierten. Das Museum umfasst eine umfangreiche Bibliothek mit über 6.000 Bänden. Den Grundstock dieser Hebbel-Bibliothek bilden Erst-, Werk- und Gesamtausgaben des Dichters Friedrich Hebbel, die durch Ankäufe, Autorenexemplare, Geschenke und Schriftenaustausch laufend erweitert wird, so dass die Bibliothek weltweit als die größte Spezialbibliothek zu Friedrich Hebbel gilt. Die im Jahre 1926 gegründete "Hebbel-Gesellschaft" unterstützt das Museum, fördert die Forschung und führt jährliche Tagungen durch. Seit 1939 dokumentieren die erscheinenden Jahrbücher diese Arbeit. Die 1903 auf Anregung von Friedrich Hebbels Witwe Christine gegründete "Friedrich-Hebbel-Stiftung" soll in Norddeutschland geborene oder lebende Künstlerinnen und Künstler, insbesondere Schriftstellerinnen und Schriftsteller, durch die Verleihung des mit 5.000 Euro dotierten "Hebbel-Preises" fördern und würdigen.

Anschrift:

Hebbel Museum
Österstraße 6
25764 Wesselburen
Tel: 04833/4190
Fax: 048334191
E-Mail: Hebbel-Museum@t-online.de.
Internet: www.hebbel-museum.de (mit virtuellem Rundgang) (Stand Juli 2007)

Siehe auch:

ffnungszeiten des "Hebbelmuseums"
Das "Hebbelmuseum"

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