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"The silent raid" © sdu

So bezeichnete der Chef der britischen Luftabwehr einen deutschen Luftangriff am 19. Oktober 1917. Elf Zeppeline - darunter zwei aus Tondern - warfen aus etwa 6.000 Meter Höhe Bomben auf London. Das Problem für die Britten war, dass sie nichts dagegen machen konnten.

Der Angriff selbst wurde als Fiasko betrachtet. Fünf der elf angreifenden Zeppeline gingen verloren, weil es stürmte. Es war auch nicht möglich die Bomben direkt über dem Ziel abzuwerfen, weil die Luftschiffe aus dem Kurs geweht wurden. Gleichzeitig war es aus einer solchen Höhe schwer genau zu zielen, so dass die Bomben nur minimalen Schaden anrichteten.

In England fasste man die Situation anders auf. Die Zeppeline kamen in so großer Höhe an, dass man sie auf der Erde nicht hörte. Also ein "silent raid". Gleichzeitig wurden 73 Flieger losgeschickt um den Angriff abzuwehren, doch kein Flugzeugkonnte so hoch kommen, dass es die Luftschiffe traf. Dies alles war sehr alarmierend für die militärischen Behörden. Eine Reihe deutscher Angriffe könnte die Moral der Bevölkerung schwächen und letzten Endes ein Ende des Krieges bedeuten. Dies musste man vermeiden, indem man die Basen der Luftschiffe in Deutschland bombardierte.

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