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Arbeiter- und Soldatenräte

Zu Beginn der Revolution bilden sich in nahezu allen deutschen Städten solche von Arbeitern und Soldaten gewählte Vertretungen; nach dem Vorbild des am 4. November 1918 in Kiel gewählten ersten Soldatenrats. Die Räte übernehmen zunächst die politische Macht: Sie sorgen vor allem für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln. Die Arbeiter- und Soldatenräte sind zwar organisatorisch von den Parteien unabhängig, ihre Mitglieder sind dennoch oft örtliche Funktionäre von SPD, USPD und den Gewerkschaften. Der „Reichskongress der Arbeiter- und Soldatenräte“ in Berlin bildet sich aus Abgesandten der regionalen Räte. Nach den Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung am 19. Januar 1919 verlieren die Räte zunehmend an Einfluss, die letzten lösen sich im Spätherbst 1919 auf.
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